| Partner seit dem 16. Juli 1979: Minia und Hildesheim | ||||||
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Verbindungen hatte es schon lange vorher gegeben. Doch mit der am 16. Juli 1979 von der Stadt Hildesheim und der Ägyptischen Provinz Minia unterschriebenen Urkunde wurde aus einer losen Verbindung eine feste Partnerschaft. Die Anregung dazu kam von Prof. Dr. Arne Eggebrecht, Leiter des Roemer- und Pelizaeus-Museums in der Zeit von 1974 bis zum Jahr 2000. Für ihn war es ein Unding, dass Hildesheim einen großen Fundus Altägyptischer Kunst aus nahezu allen Epochen in seinem Museum beherbergte, die in der Provinz Minia lebenden Menschen den Hildesheimern jedoch fremd blieben. |
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| Mit tatkräftiger Unterstützung
beim Bau eines großen Museums in Minia wollte die Stadt Hildesheim
dazu beitragen, sowohl die Wirtschaftskraft der strukturschwachen Provinz
als auch die Lebensbedigungen der dort lebenden Menschen nachhaltig zu
verbessern. Andere Nil-Städte und Provinzen hatten bereits von einem
florierenden Tourismus profitiert und den Lebensstandard ihrer Einwohner
deutlich verbessern können. Heute – im Jahr 2008 – ist ein großer Schritt in diese Richtung getan: Der Rohbau steht. Der ägyptische Staat ist dabei, die Infrastruktur herzustellen und die Einrichtung und Ausstattung des Museums zu planen. |
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| Es ist an der Zeit, die Partnerschaft
Hildesheim – Minia mit Leben zu füllen! Bereits in den 1980-er Jahren wurde auf Anregung von Prof. Eggebrecht eine Partnerschaft der Universitäten von Minia und Hildesheim gegründet. Seit 2005 gibt es auch eine Zusammenarbeit zwischen der Universität Minia und der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Hildesheim. Die Fakultäten für Restaurierung und Konservierung beider Institute bieten jungen Menschen die Möglichkeit des wissenschaftlichen und praktischen Austausches. Ganz im Sinne des Ägyptenkenners und Museumsgründers Wilhelm Pelizaeus wäre eine Begegnung der heutigen Kulturen und der heute lebenden Menschen. |
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Der Verein „Echnaton-Museum Minia e.V.“ kann durch seine Öffentlichkeitsarbeit viel dazu beitragen, den Hildesheimern das Alte und das neue Ägypten durch Vorträge, sowie durch Ausstellungs- und Literaturhinweise nahezubringen. |
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Daneben anzudenken ist ein Partner-Projekt der Stadt Hildesheim. Mit Unterstützung der EU könnten auch Menschen aus den anderen Partnerstädten und -regionen aktiviert werden, den Nachfahren einer der ältesten Hochkulturen der Welt bei der Bewahrung ihres großen Erbes zu helfen und ihnen selbst ein besseres Leben zu ermöglichen. |
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Impressum |
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